Welche Flasche für Stillkinder: Der große Übersichts-Guide
BabyDu möchtest dein Kind weiterhin stillen, ihm aber auch ab und zu aus ganz unterschiedlichen Gründen das Fläschchen geben? Oder du willst langsam einen Übergang vom Stillen zum Fläschchen bereiten, weil du nicht mehr stillen möchtest oder kannst? Welche Flasche für Stillkinder die richtige ist, ist dann eine der Fragen, die jetzt im Raum stehen. In diesem umfassenden Guide erfährst du alles, was du über die Auswahl der richtigen Flasche wissen musst, um deinem Baby einen sanften Übergang zu ermöglichen.
Das Stillen ist eine intime und wichtige Erfahrung für Mutter und Kind. Viele Mütter schätzen die Möglichkeit, ihr Baby zu stillen, möchten jedoch auch die Flexibilität haben, dass andere Familienmitglieder oder Betreuer das Füttern übernehmen können. Hier kommt die Flasche ins Spiel. Sie ermöglicht es, dass dein Partner, Großeltern oder Freunde dein Baby füttern können, während du eine Pause machst oder andere Verpflichtungen hast.
Welche Flasche ist die beste für Stillkinder?
Im Supermarkt und Drogeriemarkt findet ihr eine breite Auswahl an Fläschchen in unterschiedlichen Größen, mit diversen Saugern und natürlich in Preiskategorien von günstig bis teuer. Wenn euer Baby erst ein paar Wochen alt ist, reicht zunächst eine eher kleine Flasche, denn die Menge an Milch, die euer Schatz pro Mahlzeit trinkt, ist noch nicht so groß. Für Neugeborene sind Flaschen mit einem Fassungsvermögen von 150 bis 250 ml ideal. Diese kleinen Flaschen sind handlich und ermöglichen es, die richtige Menge an Milch zuzubereiten, ohne dass viel übrig bleibt.
Habt ihr schon ein etwas älteres Kind, könnt ihr natürlich auch zu den größeren Flaschen greifen. Flaschen mit einem Fassungsvermögen von 250 bis 330 ml sind für Babys ab etwa sechs Monaten geeignet, wenn die Menge an Nahrung steigt. Bei der Auswahl der Flasche ist es wichtig, auch die Form zu berücksichtigen. Ergonomisch geformte Flaschen liegen gut in der Hand und erleichtern das Füttern, besonders wenn jemand anderes als die Mutter die Flasche gibt.
Es gibt viele verschiedene Materialien, aus denen Flaschen hergestellt werden. Die gängigsten sind Glas, Kunststoff und Edelstahl. Glasflaschen sind langlebig und umweltfreundlich, können jedoch schwerer und bruchanfälliger sein. Kunststoffflaschen sind leicht und bruchsicher, sollten jedoch BPA-frei sein, um gesundheitliche Bedenken auszuschließen. Edelstahlflaschen sind eine hervorragende Wahl für unterwegs, da sie isolierend wirken und die Milch länger warm halten. Wichtig zu wissen ist auch, dass die teuersten Flaschen nicht immer die besseren sein müssen. Sucht euch ein Modell aus, das zu euch und eurem Budget passt. Es gibt viele qualitativ hochwertige Flaschen zu einem vernünftigen Preis. Marken wie Philips Avent, NUK und MAM bieten eine Vielzahl von Optionen an, die sowohl funktional als auch preislich ansprechend sind. Wirklich falsch machen könnt ihr bei den Flaschen, die im Handel angeboten werden, nichts. Es ist ratsam, verschiedene Modelle auszuprobieren, um herauszufinden, welches am besten zu eurem Baby passt.
Welche Saugergröße für Stillkinder?
Achtet darauf, dass ihr eine Flasche mit einem Sauger wählt, der nur wenig Babymilch durchlässt (meist gekennzeichnet durch einen Tropfen auf der Packung), die Größe S ist ideal. Der Sauger sollte aus Latex oder Silikon gefertigt sein. Silikon ist in der Regel langlebiger und einfacher zu reinigen, während Latex weicher und flexibler ist, was einigen Babys besser gefällt. Der Sauger sollte keine Beschädigungen, z.B. in Form von Rissen, haben, da dies das Saugen erschweren und die Hygiene beeinträchtigen kann.
Die Wahl des Saugers ist entscheidend, um eine Saugverwirrung zu vermeiden. Viele Babys haben Schwierigkeiten, zwischen Brust und Flasche zu unterscheiden, wenn der Sauger zu schnell fließt. Ein Sauger mit einem langsamen Fluss hilft, das Stillen zu unterstützen und das Baby nicht zu verwirren. Es ist auch hilfreich, verschiedene Saugergrößen auszuprobieren, um herauszufinden, welche am besten für dein Kind geeignet ist. Einige Hersteller bieten auch spezielle Sauger an, die das natürliche Saugen an der Brust nachahmen. Diese Sauger haben eine breitere Basis und eine weichere Textur, was es dem Baby erleichtert, zwischen Brust und Flasche zu wechseln.
Eine Babyflasche wie die Brust
Um den Umstieg bzw. Übergang von der Brust zur Flasche möglichst einfach zu gestalten, könnt ihr darauf achten, ein Fläschchen zu kaufen, das im Bereich des Saugers eurer Brust möglichst ähnlich ist. Das kann dabei helfen, einer Saugverwirrung vorzubeugen. Einige Flaschen sind speziell dafür entwickelt worden, das Stillen zu imitieren. Diese Flaschen haben einen breiteren Sauger, der der Form der Brust ähnelt und es dem Baby erleichtert, die Flasche zu akzeptieren.
Ein Beispiel für solche Flaschen sind die „Nuk First Choice“ oder die „MAM Anti-Colic“. Diese Modelle sind so gestaltet, dass sie das natürliche Saugen an der Brust nachahmen und das Baby dazu anregen, die gleiche Technik zu verwenden. Viele Eltern berichten, dass ihre Babys diese Flaschen problemlos akzeptiert haben, was den Übergang vom Stillen zur Flasche erleichtert. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Temperatur der Milch. Viele Babys bevorzugen es, wenn die Milch auf Körpertemperatur erwärmt wird, ähnlich wie bei der Brust. Hierfür gibt es spezielle Flaschenwärmer, die eine gleichmäßige Erwärmung gewährleisten. Alternativ kann die Flasche auch in warmes Wasser gestellt werden, um die Milch sanft zu erwärmen.
Praktische Tipps für den Übergang
Der Übergang von der Brust zur Flasche kann für einige Babys eine Herausforderung darstellen. Hier sind einige praktische Tipps, die dir helfen können:
- Langsam anfangen: Beginne mit einer Flasche pro Tag, idealerweise zu einem Zeitpunkt, an dem dein Baby hungrig ist, aber nicht übermäßig hungrig. Dies kann helfen, dass das Baby die Flasche eher akzeptiert.
- Die richtige Person: Lass eine andere Person die Flasche geben, während du im Raum bist. Dies kann helfen, dass das Baby die Flasche akzeptiert, ohne die Brust zu vermissen. Wenn dein Partner oder ein anderer Vertrauter die Flasche gibt, kann dein Baby lernen, dass Füttern auch auf diese Weise angenehm sein kann.
- Die richtige Umgebung: Schaffe eine ruhige und entspannte Atmosphäre während des Fütterns. Vermeide Ablenkungen und sorge dafür, dass dein Baby sich wohlfühlt. Ein ruhiger Raum, gedämpftes Licht und eine angenehme Temperatur können dazu beitragen, dass dein Baby sich entspannen kann.
- Experimentieren: Probiere verschiedene Flaschen und Sauger aus, bis du die richtige Kombination gefunden hast, die deinem Baby gefällt. Manchmal kann es hilfreich sein, verschiedene Marken und Modelle auszuprobieren, um herauszufinden, welche Flasche dein Baby am liebsten hat.
- Geduld haben: Sei geduldig und gib deinem Baby Zeit, sich an die Flasche zu gewöhnen. Jedes Kind ist anders, und während einige Babys die Flasche schnell akzeptieren, benötigen andere mehr Zeit. Es ist wichtig, nicht frustriert zu sein und es einfach immer wieder zu versuchen.
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